Yoga Kopfstand vor der Oper

Dieser Text aus dem 2. Jahrhundert

beschreibt nicht nur die Entwicklung der persönlichen Yogapraxis, sondern ist auch auf das tägliche Leben übertragbar. Ich finde die 8 Stufen sind heute genauso aktuell wie vor 1800 Jahren...

Yamas (das Verhältnis zur Umwelt)

allgemeine ethische Regeln wie etwa Gewaltlosigkeit, Wahrhaftigkeit und Bescheidenheit.

Niyamas (das Verhältnis zu sich selbst)

ethische Regeln zum Umgang mit sich selbst, wie z.B. Sauberkeit, Bescheidenheit, Selbstreflektion.

Asanas (die Yogahaltungen)

das, was im allgemeinen unter Yoga verstanden wird.

Pranayama (die Atemlenkung)

wenn der Körper durch die Asanas gekräftigt und vorbereitet ist, kann der Yogi beginnen, seine Atmung zu lenken, z.B. die Aus- und Einatmung und die Pausen dazwischen verlängern.

Pratyahara (das Zurückziehen der Sinne)

um beim Üben nicht abgelenkt zu werden, gibt der Yogi den Sinnesreizen der Umgebung immer weniger Bedeutung.

Dharana (die Konzentration)

Gemeint ist die Konzentration auf eine bestimmtes Objekt ohne abzuschweifen.

Dyana (die Meditation/Verbindung)

Wenn ich fähig bin, meine Konzentration ohne Unterbrechungen über längere Zeit an einem Punkt zu belassen, dann bin ich diesem Objekt sehr nahe. Ich kann mich mit dem Objekt meiner Konzentration verbinden.

Samadhi (die Verschmelzung)

Schliesslich wird die Konzentration und die Verbindung mit meinem Objekt so intensiv, dass ich mit diesem verschmelze.